Archiv 2006

Neujahrsempfang im Vereinshaus
15. Januar 2006

Bericht aus der Wormser-Zeitung vom 16.01.2006:

Freude über Vereins-Hochform
Neujahrsempfang bei der "Harmonie" / Zahlreiche Mitglieder geehrt

HERRNSHEIM "Unser Verein schläft nicht und ist in Hochform", verkündete Vereinsvorsitzender Rudolf Schmitt stolz beim Neujahrsempfang "seines" Musikvereins "Harmonie".
 
Von Claudia Wößner

Diaschau Bild anklickenUnd tatsächlich hatten auch etliche der 346 Mitglieder und 47 Musiker den Weg in das Vereinsheim am Fahrweg gefunden. Dabei kann die "Harmonie" mittlerweile auch schon auf 60 Jahre mit Höhen und Tiefen zurückblicken, wie Schmitt im Beisein der Ortsvorsteherin Silvia Gutjahr betonte. Am 9. November 1946 fand die Gründungsversammlung statt; ganze 36 Mitglieder und 17 Musiker gehörten dem Blasorchester damals an.

In der Zwischenzeit hat sich viel getan in der Gemeinschaft der Trompeter und Flötisten. Nicht zuletzt aus diesem Grund gab Rudolf Schmitt einen kurzen Abriss über die Aktivitäten der zurückliegenden 60 Jahre. So hob er insbesondere die Gründung der Jugendkapelle im Jahre 1968 als bedeutenden Einschnitt hervor, da sich aus diesen Reihen letztlich 1976 jene Big Band formierte, die mit Auftritten im Festhaus sowie bei Funk und Fernsehen für Furore sorgte.

Dennoch sparte der Vereinsvorsitzende in seiner Chronik auch nicht den jüngsten Rückschlag aus, als es plötzlich gegolten hatte, einen neuen Dirigenten zu finden. Doch mit dem neuen Orchesterleiter Paul L. Schütt habe man einen Mann gefunden, bei dem die Chemie stimme. Er soll das Blasorchester noch die nächsten 15 Jahre leiten.

Besonderen Dank sprach der Vereinsvorsitzende Albert Görtz für seinen "unermüdlichen und selbstlosen Einsatz" aus, der 1960 in die "Harmonie" eingetreten war, um das Spielen der Trompete zu erlernen: Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Rudolf Schmitt würdigte in seiner Laudatio die Verdienste des neuen Ehrenmitglieds. Dieses freute sich zu sehen, dass seine Arbeit gefruchtet hat.

Überdies konnte Rudolf Schmitt neun verdienstvolle Damen und Herren der ersten Stunde ehren, die seit 1946, teils als passives, teils als aktives Mitglied dem Musikverein angehören.

Auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft bringt es dagegen Norbert Steuer, den Schmitt als einen der Aktivposten der "Harmonie" lobte. Er sei bereits mit seiner Geburt in den Verein "eingetreten worden", so Schmitt.

Bei all den Ehrungen blieb aber auch die Jugend nicht außen vor. Fünf Nachwuchs-Musiker wurden von Ernst Schiel, dem Vorsitzenden des Musikverbandes Rheinhessen, für fünf Jahre Verbandszugehörigkeit ausgezeichnet.

Den musikalischen Rahmen des festlichen Neujahrsempfangs bildete ein Bläserquartett um den Dirigenten Paul Schütt


Fastnachtsumzug in Herrnsheim und politischer Aschermittwoch der SPD in Mainz
25. Februar 2006 und 1. März 2006

Diese beiden Auftitte haben seit vielen Jahren einen festen Platz in unserem Terminkalender. Die Bilder vom Fatnachtsumzug hat unser Musiker Rolf Grau geschossen, der in diesem Jahr nicht mitmarschieren konnte. Die Bilder aus Mainz verdanken wir Bernd Wengrzik.

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Jahreshauptversammlung im Vereinshaus
Donnerstag, 6.April 2006

Lesen Sie hierzu den Bericht aus dem Nibelungenkurier vom 26. April 2006


Worms blüht auf
Sonntag, 6.April 2006

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Einweihung des Bootshauses beim Wormser Ruderclub
Samstag, 13. Mai 2006

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50 Jähriges Jubiläum der katholischen Kirchenmusik Worms-Herrnsheim
Sonntag, 21. Mai 2006

Dank an Rolf für die Bilder.

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Vatertagsfete 2006
25. Mai 2006

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Beim Aufräumen meines PC’s bin ich auf einige Bilder der diesjährigen Vatertagsfete gestoßen, die bis heute nicht den Weg auf unsere Internetseite gefunden haben.

Trotz widrigen Wetters hatten wir dieses Jahr nicht abgesagt. Das Weißwurstessen und der Auftritt des Blasorchesters fanden noch im Freien statt, leider sind davon keine Bilder vorhanden.

Den Auftritt der Blockflötenschüler, der Jugendgruppe sowie der Saxofongruppe "Wood Worms" unter Leitung von Karlheinz Dupuis haben wir dann ins Vereinshaus gelegt, da es draussen immer ungemütlicher wurde. Bleibt nur die Hoffnung auf besseres Wetter in 2007 ...


Herbstkonzert 2006 - Probewochenende in der Jugendherberge Wolfstein
Freitag, 1. und Sonntag 3. September 2006

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Herbstkonzert 2006 in der Gottliebenkapelle
Samstag, 9. und Sonntag 10. September 2006

Diaschau - Bild anklickenBei strahlendem Sonnenschein fand das diesjährige Herbstkonzert wieder in der einmaligen Atmosphäre der Gottliebenkapelle statt. Unser Präsident, Rudi Schmitt, konnte an beiden Tagen die Gäste vor ausverkauftem Haus begrüßen. Dann ging es los und Dirigent Paul L. Schütt präsentierte mit 42 Musikern ein knapp 2 stündiges Programm aus Swing, Jazz, Musical und Filmmusik. Aber auch ruhigere Stücke fehlten nicht in der abwechslungsreichen Mischung. Informationen zu den einzelnen Stücken wurden in bewährter Weise von Nina Rave vorgetragen. Nach Ende des Konzertes verweilten Gäste und Musiker noch im Garten der Gottliebenkapelle bei einem Glas Sekt.

Programm:

Big Band Superhits
Musik: verschiedene Komponisten / Arr.: Paul Murtha

Tribute to Ray Charles
Musik: Ray Charles / Arr.: Johnnie Vinson

The Peanut Vendor
Musik: Moises Simons / Arr.: John Moss

Selections from Mary Poppins
Musik: Richard M. Shermann / Robert B.Shermann / Arr.: Ted Ricketts

A Tribute to Harold Arlen
Musik: Harold Arlen / Arr.: James Kessler

La Storia
Musik / Arr.: Jacob de Haan

Amazing Grace
Musik: trad. / Arr.: Luther Henderson / Paul Murtha

Tribute
Musik: E. Gunnarsson, F. Karlsson, J. Asmundsson, W. Haffner, G. Briem / Arr.: Bjœrn M. Kjærnes

Music from 'The Incredibles'
Musik: Michael Giacchino / Arr.: Jay Bocook

Benny Goodman: The King of Swing
Musik: Benny Goodman / Arr.: Paul Murtha

Zugaben:

Be Thou my Vision (Gå inte forbi)
Musik: trad. / Arr.: Idar Torskangerpoll

African Symphony
Musik: Van McCoy / Arr.: Naohiro Iwai

Movie Adventures
Musik: John Williams / Arr.: Michael Sweeney

Pata Pata
Musik: Miriam Makeba / Jerry Ragovoy
Arr: Roland Kreid

Presseberichte über unser Konzert:

Wormser Zeitung vom 11.09.2006

Treibender Swing vor toller Kulisse - Beeindruckende Big-Band-Gala der "Harmonie"

Von Uwe Baatsch-Glaser

HERRNSHEIM Mit einer zweistündigen Big-Band-Gala beging der "Musikverein Harmonie" sein 60-jähriges Bestehen und präsentierte dazu im Bilderbuchambiente der Herrnsheimer Gottliebenkapelle Orchesterklassiker mit höchstem Wiedererkennungswert.

Aus Werken von Bennie Goodman, John Williams oder Ray Charles hatten die Musiker ihr Paket geschnürt und überzeugten nicht nur mit solidem Handwerk, sondern vor allem mit einer guten Portion Spiellaune, die schnell auf die rund 100 Besucher übersprang.(Anm.: Die Gottliebenkapelle war mit jeweils mehr als 200 Besuchern an beiden Konzerttagen ausverkauft)

Überaus authentisch ließen die Protagonisten um ihren musikalischen Leiter Paul Schütt manche verblasste Erinnerung an Richard Shermanns "Mary Poppins" wieder aufleben. Auf der anderen Seite gaben die Herrnsheimer Musiker Einblicke in die Dauerbrenner eines Harold Arlen. Dass da im Vorfeld viel im Detail geackert worden sein musste, war angesichts des sauberen Klangkörpers kaum zu überhören.

Da wechselten treibende Swingnummern und einfühlsame Serenaden in bunten Repertoires und erzeugten stimmige Spannungsbögen. Beeindruckend gelöst gaben die Orchestermusiker selbst schwierigste Arrangements zum besten und vermittelten mit solistischen Kunststückchen die persönliche Spielfreude, die diesem Festkonzert ihren sympathischen Stempel aufdrückte.

Wie hoch Profimusiker Paul Schütt seinen Orchesterkollegen die Ziele für diesen Abend gesteckt hatte, machten vor allem die bekannten Kinoscores aus "Star Wars" oder "Die Unglaublichen" deutlich, deren musikalische Messlatte einzig im bombastischen Thema des "Light Sabre Duel" aus George Lucas' Weltraumsaga touchiert wurde.

Denn auch wenn sich das Ensemble und sein Dirigent redlich mühten, war der nicht vorhandene Chor des Orff'schen Originals kaum zu ersetzen. Ansonsten glänzte die musikalische Spaßgesellschaft mit geschlossenem Sound und einer wohltuend lockeren Präsentation, die nicht nur ihrem Publikum gehörige Freude zu machen schien.

Von der notwendigen Ernsthaftigkeit jedenfalls, die Paul Schütt in seiner Einführungsmoderation an seinen Musikerkollegen lobte, war an diesem Abend nichts zu spüren. Im Gegenteil. Hier stand der Spaß aller Beteiligten klar im Vordergrund. Und den hatten sie sich unterm Strich auch redlich verdient.

 

Nibelungen-Kurier vom 20. September 2006

 „Super-Herbstkonzert“ der Harmonie Herrnsheim
Die Musiker/-innen liefen im zweimal voll besetzten Ambiente der Gottliebenkapelle zur Hochform auf

Text/Foto: Klaus Diehl

 

Eine tolle Atmosphäre, ein Orchester in absoluter Hochform mit einem brillanten und humorvollen Dirigenten Paul Schütt machten den Besuch beim Herbstkonzert des Musikvereins „Harmonie“ Herrnsheim zu einem absoluten Hochgenuss.

Als im letzten Jahr der langjährige Dirigent Josef Töngi, der sich große Verdienste um den Musikverein „Harmonie“ Herrnsheim erworben hat, aus persönlichen Gründen aufhörte, war guter Rat teuer. Doch es dauerte nicht lange, da zauberte man mit dem Wormser Paul Schütt einen Vollblutmusiker hervor, der bereits im letzten Jahr schon beim Herbstkonzert dirigierte.

Allerdings war hierbei die Vorbereitungszeit auf dieses Konzert noch etwas kurz, so dass die eigentliche Schulung des auch als Musiklehrer an einer Schule tätigen Paul Schütt erst so richtig beim diesjährigen Herbstkonzert bei sommerlichen Temperaturen zum Ausdruck kam.

Aber auch die Schulung durch den seit einem Jahr in Herrnsheim wohnhaften Trompeter und Vizedirigenten Rainer Wörner. Da merkte man bei allen Stücken nicht nur einen neuen Sound, sondern auch absolut tonreine Darbietungen mit vermehrten Swing- und auch Jazzrhythmen. Es war wie bei einer Fußballmannschaft, der ein neuer Trainer auch neue Strukturen und Grundlagen mit gibt. So auch Paul Schütt, der es auch gut zwischen den einzelnen Musikdarbietungen verstand mit viel Humor nicht nur die Zuhörer zu unterhalten, sondern auch seine Musikerschar locker von einem Musikstück zum anderen zu führen.

Eine Musikerschar mit erfreulich vielen jungen Damen und Herren, aber auch den nötigen Routiniers an von der Jugend weniger beliebten Instrumenten. Da passte einfach an diesen beiden Konzerttagen alles zusammen und schon heute können sich Musikbegeisterte darauf freuen, wenn am 1. Oktober ab 17 Uhr das gleiche Konzert zu Gunsten von Unicef im Wormser Mozartsaal noch einmal zur Aufführung gelangt.

Hier-bei wohl wieder auch von Nina Rave mit zuhörend würdigen Informationen über die einzelnen Musikstücke und ihre Geschichte, Komponisten und Arrangiere bestens informierend untermalt.

Das Konzert begann mit „Tribute to Ray Charles“, eine Huldigung an den im Jahre 2004 verstorbenen brillanten blinden Klavierspieler, Sänger, Komponist und Arrangier. Es ist müßig alle Musikstücke von diesem Herbstkonzert aufzuführen, es waren Stücke von M. Shermann ebenso da-bei wie von Benny Goodman und anderen Komponisten, die man eigentlich nicht gerade einer Blaskapelle zuordnen könnte.

Als besonderes Beispiel sei hier „Amazing Grace“ herausgestellt. Wer vor zwei Jahren beim Herbstkonzert der Herrnsheimer Harmoniemusiker dabei war, hörte auch damals bereits dieses weltbekannte Musikstück mit Dudelsackbegleitung, doch die diesjährige Präsentation war eine ganz andere. Die von Luther Henderson arrangierte Fassung begann zwar traditionell, endete aber mit einem schnellen Swing-Rhythmus, der lang anhaltenden Beifall nach sich zog. So macht auch Blasmusik der heutigen Jugend Spaß. Spaß an der Musik, der besonders bei den vielen und sicherlich auch harten Proben zum Tragen kommen muss.

Der Musikverein Harmonie Herrnsheim ist in dieser Beziehung bestens aufgestellt, was auch die etlichen jungen Solo-Musikanten beiderlei Geschlechts unter Beweis stellten. Dafür beschenkten der Dirigent Paul Schütt und der zu Recht sehr zufriedene 1. Vorsitzende und Tenorhorn spielende Rudi Schmitt die anwesenden Damen nach dem Konzertende gar noch mit einer Rose.


Kerwekonzert 2006
Sonntag 17. September 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Nibelungen-Kurier, Klaus Diehl

Unser traditionelles Kerwekonzert fand nicht mehr im Schlosspark, sondern in der abgesperrten Herrnsheimer Hauptstraße statt, wohin in diesem Jahr das gesamte Kerwegeschehen verlagert wurde. Der neue Standort am “Reitschuleck” hat sich auf Anhieb bewährt, da die Akustik wesentlich besser ist als im Park da sich die Töne nicht so schnell in der Weite der Landschaft verlieren.

Eröffnet wurde das Konzert von der Jugendkapelle unter der Leitung von Karlheinz Dupuis, die sich in diesem Rahmen erstmals dem Herrnsheimer Publikum präsentierte. Danach folgte das Blasorchester unter der Leitung von Paul L. Schütt, der es nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinen humorvollen Ansagen verstand, die zahlreichen Zuhörer bei Laune zu halten.

Nach einer Zugabe folgte das jähe Ende, denn der Himmel öffnete schlagartig seine Schleusen und wir hatten Mühe, unsere Ausrüstung ohne bleibende Wasserschäden im Hänger zu verstauen.


Festakt zum 60-jährigen Jubiläum am 12. November 2006

Bilder vom Festakt

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Bericht aus der Wormser-Zeitung vom 14.11.2006:

Jung geblieben und für Zukunft gerüstet
Herrnsheimer Musikverein Harmonie begeht mit einem Festakt den 60. Geburtstag

HERRNSHEIM 60 Jahre und kein bisschen leise: Zahlreiche Gratulanten hatten sich am Sonntag im Herrnsheimer Schloss eingefunden, wo der Musikverein Harmonie Herrnsheim-Worms mit einem Festakt sein 60-jähriges Jubiläum beging.

Von Yasmin Hameed

  Mit viel Musik unter der Leitung ihres Dirigenten Paul Schütt beging die Herrnsheimer
  Harmonie ihren 60.Geburtstag. Das Repertoire der Musiker reicht vom Florentiner Marsch
  bis zum Swing.                                                           Foto: Rainer Klotz/masterpress

Wie es sich für einen guten und beliebten Musikverein gehört, feierte die Harmonie nicht nur im Kreise zahlreicher Gäste aus den eigenen Reihen und befreundeter Musikvereine, sondern auch mit viel Musik - und über die Qualität derselben waren sich alle Anwesenden einig: Die musikalische Qualität habe sich in den letzten Jahrzehnten dank hervorragender Dirigenten stets weiterentwickelt, lobte Rudolf Schmitt, der Erste Vorsitzende der Harmonie.

Hervorragende Leistungen

Und auch sein Vorgänger im Amt und nun Ehrenmitglied, Albert Görtz, bescheinigte dem Orchester heute einen hervorragenden Leistungsstand. Mit einem Repertoire, das vom Florentiner Marsch bis zum King of Swing ungewöhnlich umfassend ist, über 300 Vereinsmitgliedern und einem Durchschnittsalter der aktiven Musiker von nur 26 Jahren zeigt sich der Musikverein Harmonie auch für die Zukunft gut gerüstet.

Angefangen hat der Verein mit 32 Mitgliedern im Gründungsjahr, daran erinnerte Albert Görtz, der wichtige Stationen der langen und bewegten Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren ließ. Die jährlich wachsenden Mitgliedszahlen bestätigten bereits in der Gründerzeit die Beliebtheit des Vereins, dem Oberbürgermeister Michael Kissel auch heute noch "fest im städtischen Geschehen verankert" und im Kulturleben der Stadt als "unverzichtbar" ansieht. Neben der Gründung des Jugendorchesters 1968 und den folgenden Fernseh- und Rundfunkauftritten der Big-Band hat der Verein schließlich mit dem Bau eines Vereinsheims in Eigenregie eine große Leistung erbracht, die auch Oberbürgermeister Michael Kissel und Ortsvorsteherin Silvia Gutjahr zu würdigen wussten. "So etwas", zeigte sich Albert Götz sicher, "bringt nur ein Verein zustande, der ein gesundes, starkes Vereinsleben hat - mit viel Harmonie und engagierten Menschen!".

Originalbesetzung

Einer dieser verdienten Vereinsmitglieder ist der ehemalige Dirigent Josef Töngi. In Anerkennung seines Engagements für den Verein und speziell die Verdienste bei der Planung und dem Bau des Vereinsheims überreichte Albert Görtz ihm als besondere Auszeichnung den goldenen Taktstock.

Einen Programmpunkt hatten die Organisatoren des Festaktes allerdings nicht angekündigt: Als besondere Überraschung und als nachträgliches Ständchen zum 70. Geburtstag des Vorsitzenden Rudolf Schmitt spielte am Sonntag noch einmal die alte Big-Band der Harmonie in ihrer Originalbesetzung auf.

 

Bericht des Nibelungenkurier vom 29.11.2006:

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(Text-Version folgt)

 

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