Archiv 2002

Neujahrsempfang 2002
Sonntag, den 20. Januar 2002, Vereinshaus

Diaschau - Bild anklickenVorsitzender Rudi Schmitt begrüßte die zahlreich erschienen Vereinsmitglieder und zog in seiner Rede ein positives Resümee für das abgelaufene Jahr. Insbesondere erwähnte er die Jugendarbeit, die seit einigen Jahren immer größeren Raum einnimmt.

Nachdem mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen wurde, folgten die Ehrungen. Für 5-jährige aktive Mitwirkung im Blasorchester wurden unsere Musiker Denis und Sebastian durch den Vorsitzenden des Blasmusikverbandes Rheinhessen, Herrn Schiel, geehrt.

Im Anschluss wurden Mitglieder für 40- und 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Zum Abschluß wurde Herr Philip Röß, der dem Verein seit über 50 Jahren die Treue hält, zum Ehrenmitglied ernannt.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Posaunensatz unseres Blasorchesters.


Frühjahrskonzert 2002
Samstag, den 4. Mai 2002 19:30 Uhr, Katholisches Pfarrzentrum, Worms-Herrnsheim

Diaschau - Bild anklickenAuf eine Diaschau  vom Konzert haben wir diesmal verzichtet, da sich die Bilder nur unwesentlich von denen des Frühjahrskonzertes 2001 unterscheiden. Stattdessen haben wir einige Bilder von unserem Probewochenende (26.-28.April) in Wolfstein/Pfalz zusammengestellt.

 

Lesen Sie bitte nachfolgend den Artikel des Nibelungen Kurier vom  10. Mai 2002:

Mehr moderner Swing
Volles Haus beim Frühjahrskonzert des Musikverein Harmonie Herrnsheim

Mehr moderne Swingliteratur hatte Dirigent Josef Töngi für das traditionelle Frühjahrskonzert des Musikverein Harmonie Herrnsheim im vollbesetzten Saal des Katholische Pfarrzentrums auflegen lassen, die – das darf vorweg gesagt werden – viele der Besucher im Saal mitwippen ließ.

Zumal sich die Musiker selbst, darunter erfreulich viele Musikanten jüngeren Alters, in bester Form vorstellten. Da hatte sich auch das zweitägige Trainingslager bestens rentiert, wobei mit einer Melodienfolge aus „My Fair Lady“, der Funken gleich auf das Publikum übersprang.

Weitere Höhepunkte waren u.a. ein Querschnitt goldener Tonfilmschlager nach einem Arrangement von Willi Löffler. „The Lion King“, „Selection from Caravans“, „The Typewriter“ und Melodien von Bill Ramsey, wobei der Swing- und Jazz des einstigen GI in Deutschland, besonders zum Tragen kam. Mit Frank Sinatra-Songs und „Happy Music“ mit James Last, bot das Orchester nach der Pause gleich zwei weitere Höhepunkte. Ebenso das von Norman Tailor arrangierte und so bekannte Volare, von Modungo/Migliaci. Abgerundet mit „Hard to Say I,m Sorry“, einem Querschnitt von Phil Collins sowie dem nicht minder bekannten „Fredes Theme“.

Nicht zu vergessen auch solistische Einlagen, besonders von Christoph Pauly am Saxofon.

Es war – obwohl draußen der Regen mit großer Ausdauer niederging – ein beschwingter Abend mit Sehnsucht nach Urlaub, sonne und Meer. Eben so richtig zum Entspannen.


Herbstkonzert 2002
Sonntag, den 08. September 2002, 17:00 Uhr, Gottliebenkapelle, Worms-Herrnsheim

Bild: Wormser Zeitung

Lesen Sie bitte nachfolgend den Artikel der "Wormser Zeitung" vom 10. September 2002:

Musik als Zeichen der Hoffnung
Amerika im Blickpunkt des Herbstkonzertes der Harmonie

HERRNSHEIM - Exakt ein Jahr stehen die Türme des World Trade Center nicht mehr, doch noch immer werfen sie lange Schatten. Mit dem Lied "Only time" setzte auch der Musikverein Harmonie Herrnsheim bei seinem Herbstkonzert in der Gottliebenkapelle ein "Zeichen der Hoffnung."

Von unserem Mitarbeiter Philip Schäfer

"Manchmal kann die Musik viel mehr ausdrücken als viele Worte", sagte Moderatorin Gabriele Lock ergriffen, nachdem die letzten Töne des Titels verklungen waren, den die irische Sängerin Enya den heldenhaften Feuerwehrleuten von New York nach dem Terroranschlag am 11. September gewidmet hatte.

Mit "Only time" war der Blick schon auf Amerika gerichtet, und auch der Rest des Herbstkonzertes stand ganz im Zeichen des American Way of Life — nimmt man einmal das irische Volkslied "The Last Rose of Summer" und Ron Goodwins "Miss Marple‘s Theme" aus. QuincyJones‘ "Soul Bossa Nova" stand stilistisch an der Schwelle. "Fanfare for the Common Man" dagegen, ohnehin schon vom Amerikaner Aaron Copland komponiert, wirkte in einer Bearbeitung mit Schlagzeugbeat umso amerikanischer. Und wenn auch "The Masters Take Hollywood" von James Curnow eine Hommage an alte europäische "Hits" von Beethovens Neunter bis zu Vivaldis Mandolinenkonzert ist, so schaffte es der Arrangeur noch, ihre Filmtauglichkeit mit einer der Filmstadt würdigen Coda zu unterstreichen.

Noch deutlicher waren die USA in "American Sound Images", einem Medley von Anthony Kosko, in "Rough Mix" und in einer ruhigeren Variante des Gospelsongs "Amen" vertreten, in der Manfred Rosmanith an seiner Trompete glänzte. Wie ein Fanal stand am Ende und mit den berüchtigten Piccoloflötenpart "The Stars and Stripes Forever", wohl eine der bekanntesten amerikanischen Melodien.

Mit offenkundiger Musizierfreude und einem abwechslungsreichen Programm verkaufte sich die "Harmonie" ihrem treuen Publikum in vorbildlicher Weise. Das musikalische Niveau des Orchesters spiegelt die verdienstvolle Arbeit des Dirigenten Josef Töngi wider, der seine Musiker zu einem Ensemble gemacht hat, das sich ungebrochener Beliebtheit erfreut. Dicht an dicht saßen die Zuhörer im und vor dem Kreuzgang der Kapelle und sparten nicht mit Applaus. Wie selig Musik machen kann, das bewies und beweist "Harmonie".

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